Aktuelles/Kommentare

 

 

Mietminderung nach Modernisierung

Wenn die Modernisierung schiefgeht, steht dem Mieter das Recht einer Mietminderung zu. Im vorliegenden Fall reduzierte sich durch den Austausch der Fenster der Lichteinfall erheblich. Das Gericht gestand dem Mieter pro Fenster eine Minderung von 3%, für die acht Fenster also insgesamt eine Minderung von 24%, der vereinbarten Miete zu. Landgericht Berlin (Az.: 67 S 502/11).
[2013-12-17]

Zinstrend

Baugeld bleibt billig, eine Trendwende ist zurzeit nicht absehbar.

Für eine 10-jährige Zinsbindung ist der Effektivzins bei 80% Beleihung wieder leicht gesunken.
Das günstigste Angebot (09/2015  Hüttig & Rompf) liegt bei 1,54 % p.a., 15-jährige Hypotheken sind für  2,00 % p.a. zu haben (Angaben ohne Gewähr).

[2015-09-06]

 

Energieeinsparungsverordnung (EnEV) zum 1. Mai 2014

Die EnEV ist am 1. Mai in Kraft getreten und schreibt den Haus– und Wohnungseigentümern zum Thema Heizungsanlage und Wärmedämmung einiges vor, was man eigentlich für seine Privatangelegenheit gehalten hat. Zum Glück gibt es auch „Schlupflöcher“ für die legale Weiternutzung z.B. vorhandener Elektro-Speicher-Heizungsanlagen, oder Öl– und Gaskessel, die nun schon seit über 30 Jahren klaglos ihren Dienst leisten. In vielen Fällen ist die unabhängige Beratung erheblich kostengünstiger und auch unter Umweltschutz-Gesichtspunkten effektiver als der „Rat eines Fachmanns“, der verständlicherweise in erster Linie seine Handwerkerleistung verkaufen möchte. 

[2014-07-01]

Wir handeln für Sie

Das Bestellerprinzip bestimmt, wer den Makler bezahlt

Das Mietrechtsnovellierungsgesetz (MietNovG) wurde Ende 2014 vom Bundestag beschlossen und am 27.03.2015 vom Bundesrat gebilligt. Am 01. 06. 2015 trat es in Kraft. Dadurch wurden Mietpreisbremse und Bestellerprinzip bei der Maklerprovision gesetzlich geregelt. Die Mietpreisbremse richtet sich ausschließlich an den Vermieter und soll vor übermäßigen Mieterhöhungen schützen.

Auch das Bestellerprinzip bezieht sich ausschließlich auf die Immobilienvermietung. Während in der bisherigen Praxis die Zahlungspflicht meistens dem zukünftigen Mieter auferlegt wurde, zahlt bei Abschluss eines Mietvertrages jetzt derjenige die Maklerprovision, der den Makler bestellt hat. In der Regel berechnet der Makler für seine Dienstleistungen bei Vertragsschluss zwei Monatskaltmieten plus Mehrwertsteuer, also das 2,38-fache einer Netto-Kaltmiete.

Eine Maklerprovision fällt immer dann an, wenn ein Makler bei der Immobiliensuche bzw. Immobilienvermietung engagiert wird und es zum Abschluss eines Mietvertrages kommt. Das heißt, die Maklerprovision fällt nicht automatisch mit Inanspruchnahme von Maklerdiensten an, sondern nur wenn auch ein Mietvertrag geschlossen wird.

In der Regel treffen den Mieter jetzt also keinerlei Zahlungspflichten gegenüber dem Makler mehr. Er kann aber auch der Besteller sein, wenn er z.B. einen ganz besonderen Wohnungswunsch hat, den der Makler aus seinem Bestand nicht vermitteln kann, sodass er nach Auftragserteilung speziell für diesen einen Auftrag auf die Suche gehen muss. Dann hat der Mieter die Maklerprovision bei Vertragsschluss zu entrichten.

Häufig wird die Frage gestellt, wofür der Makler seine Provision erhält. Ein Makler sorgt für die Vermittlung von Mietobjekten. Vermieter und Mieter werden dadurch zusammengeführt, dass der Makler den Kontakt herstellt und auf den Vertragsschluss hinwirkt. Auf diese Weise werden Vertragspartner zusammengeführt, die sich sonst womöglich nicht gefunden hätten. Des Maklers wird also für die Förderung des Vertragsschlusses bezahlt. Deshalb werden auch z.B. für die die Teilnahme an Besichtigungsterminen keine Gebühren berechnet.

Fazit:

Beim Immobilienkauf hat der Gesetzgeber nicht festgelegt, wer die Maklercourtage zahlt. Die Entscheidung darüber verhandeln Verkäufer und Käufer unter Beteiligung des Maklers im Vorwege.

Für Vermieter bieten wir ein interessantes Modell, das die auf sie zukommenden Maklerkosten in Grenzen hält.

Sollten Sie Unterstützung bei der Vermietung Ihrer Immobilie benötigen, würden wir Sie gern von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen.

[2015-06-04]